Baustromversorgung

Bevor ein Netzanschluss innerhalb eines Gebäudes hergestellt werden kann, wird die Baustelle in der Regel über einen zeitlich befristeten Anschluss (Baustromanschluss) versorgt. Bitte melden Sie diesen über Ihren eingetragenen Elektroinstallateur an.

Der Baustromverteilerkasten nach DIN VDE 660 Teil 501 ist bauseitig zu stellen. Bitte beachten Sie, dass die Anschlussleitung nicht über öffentliche Verkehrswege geführt werden darf. Die Inbetriebnahme erfolgt nach dem Erhalt des vollständig ausgefüllten Inbetriebsetzungsprotokolls und nach Terminabsprache mit Ihrem Elektroinstallateur.

Der Beauftragte des Verteilnetzbetreibers nimmt die Anlage bis zur ausgeschalteten Hauptsicherung in Betrieb und Ihr Elektroinstallateur nimmt durch Einschalten der Hauptsicherung die Kundenanlage in Betrieb. Dieser ist für die Einhaltung der DIN VDE-Normen, der Technischen Anschlussbedingungen (TAB) und der sonstigen einschlägigen Vorschriften verantwortlich. Die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme ist nach DIN VDE 0100-610 vor Inbetriebnahme zu prüfen.

Die Abmeldung nehmen Sie bitte schriftlich vor. Diese kann formlos erfolgen. Wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin zur Demontage des Zählers mit Ihnen zu vereinbaren. Über die Kosten des Baustroms erhalten Sie eine Rechnung zu den jeweils gültigen allgemeinen Preisen.

In Ausnahmefällen kann zur Baustromversorgung ein Hausanschluss vorab verlegt werden. Hierbei entstehen dem Anschlussnehmer i. d. R. zusätzliche Kosten. Diese sind von ihm selber zu tragen. Zur Abklärung der Vorabverlegung ist Kontakt mit dem zuständigen Mitarbeiter der Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH aufzunehmen.