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Exakte Werte für die Jahresabrechnung.

Sie jährt sich wie Weihnachten: die Verbrauchsabrechnung für Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Warum der exakte Zählerstand dafür wichtig ist und wie sich dieser korrekt ablesen lässt, erklärt Michèle Hellmeister vom Kundenservice der Rheinhessischen.

Einblicke: Frau Hellmeister, bei den meisten Kundinnen und Kunden steht im November die Jahresverbrauchsabrechnung an. Muss ich dafür aktiv werden?

Michèle Hellmeister: Wir benötigen dafür den korrekten Zählerstand, nur so können wir den tatsächlichen Verbrauch exakt erfassen und abrechnen. Deshalb beauftragt der Messstellenbetrieb Ableserinnen und Ableser, die in unserem Netzgebiet die Zählerstände für Strom, Erdgas, Wärme und Wasser feststellen und an den Netzbetrieb und uns übermitteln.

Wann kommen denn die Ableser:innen und wie erfahre ich davon?

In Ingelheim besuchen die Ableserinnen und Ableser zwischen dem 1. und dem 18. Oktober die Haushalte, in Bingen zwischen dem 5. und 15. November. Aber keine Sorge: Die Ablesetermine werden immer rechtzeitig angekündigt – in Tageszeitungen und auf unseren Social-Media-Kanälen. Wichtig zu wissen: Unsere Ableserinnen und Ableser können sich stets ausweisen und halten sich selbstverständlich an die strengen Hygienevorgaben zum Schutz vor Corona.

Wie lange dauert das Ablesen?

Das geht alles sehr schnell. Wichtig ist nur, dass alle Zähler – also für Strom, Erdgas, Wärme und Wasser – frei zugänglich sind. Die Ableserinnen und Ableser erfassen die Daten dann elektronisch – bei uns mit einem Mobiltelefon – und leiten sie zur Verarbeitung an uns weiter.

Und wenn ich nicht zu Hause bin?

Das ist kein Problem. Wenn unsere Ableserinnen und Ableser Sie zu Hause nicht antreffen, erhalten Sie eine Ablesekarte per Post. Aber am einfachsten funktioniert die Zählerstandsabgabe über unsere digitalen Services. Sie können uns die Stände per Telefon, WhatsApp oder E-Mail übermitteln. Oder ganz bequem über unser Kundenportal, das 365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar ist. Zeitlich ist dies bis Ende Oktober problemlos möglich. Wenn wir keine Daten von den Zählern erhalten, müssen wir den Verbrauch schätzen. Dabei orientieren wir uns beispielsweise an den Werten der Vorjahre, an Erfahrungen mit vergleichbaren Wohnungen und weiteren Faktoren. Beim Erdgas spielt beispielsweise die Temperatur eine große Rolle. Besser ist es aber natürlich, mit dem genauen Zählerstand zu arbeiten.

„Ganz bequem lässt sich der Zählerstand in unserem Kundenportal übermitteln, das 365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar ist.“
Michèle Hellmeister Mitarbeiterin Kundenservice

Was passiert, wenn ich als Kundin oder Kunde außerhalb des Netzgebiets der Rheinhessischen lebe?

Wir senden Ihnen dann rechtzeitig eine Ablesekarte, auf der Sie den Zählerstand eintragen und an uns schicken. Natürlich können Sie auch unsere digitalen Services oder das Telefon dafür nutzen. Anders als im Grundversorgungsgebiet müssen Sie allerdings meist zweimal ihre Zählerstände durchgeben – einmal an den zuständigen Messstellenbetreiber und damit Netzbetreiber vor Ort und einmal an uns als Energielieferanten. Das liegt daran, dass unser Abrechnungs- und der Ablesezeitpunkt des Messstellenbetreibers nicht zusammenfallen. Sie erhalten Ihre Jahresabrechnung von uns rollierend – also ein Jahr nach Vertragsabschluss.

Wann trifft die Rechnung ein?

Etwa drei Wochen, nachdem wir den Zählerstand erhalten haben. Für Kund:innen in unserem Grundversorgungsgebiet bis Mitte November. In diesem Zeitraum – also zwischen der Übermittlung der Zählerstände und dem Eingang der Jahresabrechnung – ist übrigens kein Tarifwechsel möglich. Denn die Abrechnung basiert immer auf den Konditionen des bestehenden Vertrags.

„Zunächst brauchen Sie die richtige Zählernummer. Nur sie ermöglicht es uns, die Verbrauchsdaten korrekt zuzuordnen.“
Michèle Hellmeister

Wie lese ich den Stromzähler fehlerfrei ab?

Zunächst brauchen Sie die richtige Zählernummer. Nur sie ermöglicht es uns, die Verbrauchsdaten exakt zuzuordnen. Das kann in Mehrfamilienhäusern manchmal verwirrend sein, weil sich die Stromzähler aller Parteien oft an einer zentralen Stelle – im Hausflur oder Keller – befinden. Meist sind dann aber zur besseren Orientierung über den Zählern Schilder angebracht mit einem Hinweis, zu welcher Wohnung der Zähler gehört. Die Zählernummer steht immer über oder unter dem Strichcode. Den Zählerstand finden Sie bei einem analogen Gerät über dem Rollenzählwerk, bei einem digitalen Gerät auf dem elektronischen Display.

Und wie ermittele ich den genauen Zählerstand?

Das hängt vom Zählertyp ab. Viele unserer Kundinnen und Kunden verfügen inzwischen über digitale Messeinrichtungen mit einem elektronischen Display. Darauf werden verschiedene Stände in unterschiedlichen Tarifen angezeigt. Wenn Sie normalen Haushaltsstrom in einem durchgängigen Tarif beziehen, finden Sie die Ziffernkombination 1.8.0 vor dem sechsstelligen Zählerstand, der für die Ermittlung des Verbrauchs entscheidend ist. Unsere Messeinrichtungen zeigen auch die Ziffernkombination 2.8.0 an. Sie richtet sich an Betreiber:innen von PV-Anlagen und dokumentiert den Wert für den eingespeisten Strom. Kund:innen ohne PV-Anlage brauchen sich darum nicht zu kümmern. Dann stehen die Ziffern ohnehin fortwährend auf null.

Ich habe eine Wallbox zu Hause und nutze einen Doppeltarif. Worauf muss ich achten?

Wärmepumpenbesitzer:innen oder Betreiber:innen von Wallboxen verfügen meist über einen Doppeltarifzähler. Sie haben dann zwei unterschiedliche Stromtarife – einen Hochtarif für den Verbrauch tagsüber und einen Niedertarif für den Nachtstrom. Beide Werte benötigen wir für die Verbrauchsabrechnung. Auf dem Display wechseln sich bei den digitalen Zählern die Ziffernkombinationen 1.8.1 und 1.8.2 alle zehn Sekunden ab. In diesem Fall müssen Sie also ein bisschen warten, um die beiden Zählerstände für Hoch- und Niedertarif ablesen zu können.

„Viele unserer Kundinnen und Kunden verfügen inzwischen über moderne, digitale Messeinrichtungen mit einem elektronischen Display. Darauf werden verschiedene Stände in unterschiedlichen Tarifen angezeigt. Wenn Sie normalen Haushaltsstrom in einem durchgängigen Tarif beziehen, finden Sie die Ziffernkombination 1.8.0 vor dem sechsstelligen Zählerstand.“
Michèle Hellmeister

Ich habe noch analoge Zähler. Wie gehe ich da vor?

Bei den herkömmlichen, schwarzen Ferraris-Stromzählern fallen die Zählerstände sofort ins Auge. Eintarifzähler verfügen über ein Zählwerk, Doppeltarifzähler über zwei, die mit HT und NT gekennzeichnet sind. Erdgaszähler haben grundsätzlich nur ein Zählwerk. Für die Abrechnung benötigen wir lediglich die Zahlen bis zur Kommastelle.

Und was ist eigentlich mit den sogenannten Smart Metern? Werden Haushaltskund:innen bald mit solchen intelligenten Zählern ausgestattet sein?

Nein. Das ist noch Zukunftsmusik. Wer unter 6.000 Kilowattstunden Strom verbraucht – und das sind die allermeisten Privathaushalte –, bekommt standardmäßig nur einen digitalen, nicht internetfähigen Zähler verbaut. Wirklich intelligente Messsysteme, sogenannte Smart Meter, die beispielsweise den Verbrauch in Echtzeit messen sowie die Messdaten auswerten und weitergeben, erhalten erst einmal nur Großverbraucher:innen. Weitere Informationen zum Thema Smart Meter finden Sie hier.

Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

E-Mail:
Telefon: 06132 7801-300

Bildnachweis: Rheinhessische

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