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Zukunftsfähig heizen.

Erdgas bleibt Energieträger der Zukunft.

Am 1. Januar 2021 tritt das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) in Kraft. Mit ihm verpflichtet die Bundesregierung „Inverkehrbringer und Lieferanten der Brenn- und Kraftstoffe“, Emissionszertifikate zu erwerben. Diese Zertifikate sind sozusagen das Preisschild für die CO2-Menge, die bei der Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzt wird.

Folglich liefert das BEHG einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. Denn weil die Preise für CO2 nach und nach steigen, verteuert sich der Einsatz fossiler Brennstoffe sukzessive. Was deren Nutzung zunehmend unattraktiver macht und so Anreize schafft, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Peter Hausen, kaufmännischer Geschäftsführer der Rheinhessischen, erklärt:

„Wir halten das BEHG im Grundsatz für richtig und wichtig. Es steht im Einklang mit unserer Strategie, die Energiewende nach Kräften voranzubringen.“

Sinnvoller Baustein.

Auch Erdgas ist von den künftig geltenden CO2-Preisen betroffen. Das ändert aber nichts daran, dass der klimaschonendste aller fossilen Brennstoffe ein wichtiger und überaus sinnvoller Baustein bleibt – vor allem im Heizungssektor. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat berechnet, dass sich hierzulande relativ einfach, vergleichsweise preiswert und vor allem schnell 18 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen ließen. Dazu müssten dort, wo Erdgas bereits verfügbar ist, alle Haushalte, die noch mit Öl heizen, auf ein Erdgas-Brennwertgerät umsteigen. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Diesel-Pkw verursacht auf 10.000 Kilometer etwa eine Tonne Kohlendioxid.

 

Die Zukunft von Erdgas ist grün.

Wichtig zu wissen: Moderne Brennwertgeräte sind zwar immer noch der Standard – auch wegen ihrer guten Kombinierbarkeit mit Solarthermie –, aber längst nicht mehr die Spitze der Entwicklung. Inzwischen haben die Hersteller andere, noch effizientere Geräte im Programm – etwa Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen oder Gaswärmepumpen. Und die Entwicklung geht ständig weiter. Dazu kommt, dass all diese Systeme nicht nur fossiles Erdgas, sondern auch regeneratives Bio-Erdgas verarbeiten können. Oder künstlich hergestelltes Methan. Tatsächlich besteht die Möglichkeit, mit überschüssigem Ökostrom Wasser per Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Aus dem Wasserstoff und Kohlenstoff, gewonnen aus CO2, lässt sich Methan synthetisieren. Derzeit arbeiten zahlreiche Ingenieure daran, diese Technik so zu verbessern, dass sie im industriellen Maßstab wirtschaftlich funktioniert.

Gasnetz als Speicher für Ökostrom.

Was zu einem weiteren wichtigen Argument für Erdgas führt: die bestehende Infrastruktur. Durch das weit verzweigte Leitungsnetz kann auch regenerativ erzeugtes Gas zu Millionen Kunden gelangen – ohne nennenswerte Kosten für neue Leitungen. Darüber hinaus bietet das Gasnetz eine Lösung für ein anderes, zentrales Problem der Energiewende: Es eignet sich als Speicher für überschüssigen Ökostrom. Denn nach dem beschriebenen Wandlungsprozess über Elektrolyse und Methanisierung muss nicht zwangsläufig die Verwendung im privaten Heizungskeller folgen. Große Gasturbinen könnten das Methan bei Bedarf wieder verstromen und gleichzeitig Wärme produzieren.

 

Immer noch preiswert.

Bleibt der Wermutstropfen, dass Erdgas teurer wird. Daran können auch wir als Rheinhessische nichts ändern. Aber im direkten Vergleich zu Heizöl wird Erdgas vorn bleiben beziehungsweise seinen Preisvorteil ausbauen. Denn das BEHG sieht sukzessiv steigende CO2-Preise vor. Was Öl wegen seiner höheren Emissionen im Vergleich zu Gas stärker betrifft. Ganz davon abgesehen hilft die Rheinhessische dabei, die Kosten im Griff zu halten. Peter Hausen bringt es auf den Punkt.

„Wir bieten Möglichkeiten, um die Ausgaben für Energie zu reduzieren.“

Beispielsweise mit einer kompetenten Beratung zum Austausch betagter Heizungen. In praktisch allen Fällen lohnt sich die Sanierung und der Einbau eines neuen Erdgas-Brennwertgeräts schon nach wenigen Jahren. Einfach, weil moderne Geräte viel sparsamer mit dem eingesetzten Brennstoff umgehen. Was natürlich auch geringere CO2-Emissionen nach sich zieht. Ergänzend dazu gibt die Rheinhessische Tipps und Informationen zum Energiesparen – im persönlichen Gespräch und auf der Website. Zudem unterstützen die Experten ihre Kundinnen und Kunden dabei, Energieverluste, die beim Heizen und Klimatisieren entstehen, zu erkennen. Und in der Folge zu vermeiden. Das Angebot reicht von der Gebäudethermografie bis zur Erstellung von Energieausweisen. Nicht zuletzt helfen die Spezialisten der Rheinhessischen, Fördermittel zu erhalten – etwa für eine energetische Sanierung.

 

Der richtige Tarif.

Für einige Kundinnen und Kunden, vor allem diejenigen, die den Grundversorgungstarif haben, lohnt es sich außerdem einmal zu prüfen, ob es nicht einen günstigeren Erdgastarif bei der Rheinhessischen gibt. Dabei hilft der Tarifrechner auf rheinhessische.de. Hier gilt es lediglich die Postleitzahl, die zu beheizende Wohnfläche sowie idealerweise den Jahresverbrauch einzugeben und das System zeigt per Klick die günstigsten Angebote. Und wer dann zu dem Schluss kommt, dass sich ein Umstieg bezahlt macht, meldet sich im Kundenportal an und wechselt in seinen neuen Wunschtarif. Einfacher geht es nicht.

Energieausweise.

Der Ausweis informiert über die Dämmung der Bauteile, den Zustand der Heiztechnik und über den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasserbereitung. Auf Basis dieser Grundlage können wir weitere Energieeffizienz-Maßnahmen anbieten. Für unsere Kunden gibt es Sonderkonditionen. Fragen zum Thema beantwortet Stefan Brehm gern.


Telefon: 06132-7801-233
E-Mail: brehm@rheinhessische.de

 

Gebäudethermografie – Wärmeverluste sichtbar machen.

Infrarotkameras stellen unterschiedliche Oberflächentemperaturen in verschiedenen Farben dar. Fachleute können Infrarotaufnahmen von Gebäuden, sogenannte Thermografien, interpretieren. Sie entdecken Schwachstellen in der Gebäudehülle, durch die Wärme entweicht. Ihre Erkenntnisse fassen sie in einem auch für Laien verständlichen Bericht zusammen, den sie mit Empfehlungen für sinnvolle Sanierungen anreichern. Unsere Experten bieten Thermografien für Ein- und Mehrfamilienhäuser an.

Um aussagekräftige Bilder zu erhalten, braucht es möglichst große Temperaturdifferenzen zwischen innen und außen. Deshalb finden Thermografien üblicherweise im Winter statt. Die nächste Aktion läuft von Januar bis Februar 2021.
Interessenten können sich jetzt bereits vormerken lassen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an vertrieb@rheinhessische.de oder rufen Sie uns an unter 0800-7801-350  um unseren Infoflyer anzufordern.

Energiesparmaßnahmen.

Bei Fragen in Sachen Energiesparen ist Stefan Brehm der richtige Ansprechpartner. Bei unseren Kunden im Kerngebiet kommt er nach telefonischer Terminvereinbarung auch gerne bei Ihnen vorbei.

Telefon: 06132-7801-233
E-Mail: brehm@rheinhessische.de

Bildnachweis: jacquesvandinteren – iStock, Xurzon – iStock, Zukunft Erdgas

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