Ein Verein, der mehr ist als 90 Minuten sportliche Spannung auf dem Fußballplatz – und ein Partner, der mehr bietet als Strom und Gas. Die Spielvereinigung Ingelheim und die Rheinhessische zeigen, wie lokale Partnerschaften Sport, Gemeinschaft und Zukunft gestalten.
Fußball als Herzstück – und die Rheinhessische als treuer Begleiter.
Seit Jahrzehnten ist die Spielvereinigung Ingelheim ein fester Bestandteil der Stadt. Doch ohne Partner wie die Rheinhessische wäre vieles nicht möglich. „Wir sehen Sponsoren nicht als Geldgeber, sondern als Partner“, betont Markus Rausch, Präsident des Vereins und selbst seit über 20 Jahren als Vater und Funktionär engagiert. Seine Frau Annette kümmert sich um die Buchführung, seine Söhne spielen in der zweiten Mannschaft – Fußball ist hier Familienangelegenheit. Die Rheinhessische unterstützt den Verein schon so lange, dass sich niemand mehr genau an den Beginn erinnert. „Sie war schon da, als ich als Elternteil vor 20 Jahren anfing, mich zu engagieren“, erzählt Rausch. Doch die Partnerschaft ist alles andere als statisch: „Wir setzen uns regelmäßig zusammen und fragen: Passt das noch für euch und für uns?“ In diesem Jahr etwa glich der Energieversorger sein Engagement an den neuen Markenauftritt an – nicht in der Höhe der Unterstützung, sondern in der Sichtbarkeit. So prangen nun das neue Logo und die Botschaften der Rheinhessischen auf Banden im Blumengarten-Stadion, auf Einladungen zu Jugendturnieren und sogar auf einer Torwand, die bei Events wie dem Rotweinfest oder bei Jugendturnieren zum Einsatz kommt. „Die Hälfte der Unterstützung fließt gezielt in den Jugendbereich“, erklärt Rausch. „Denn die Jugend ist die Basis – und die hat für uns absolute Priorität.“
Jugendförderung: Mehr als nur Trikots und Bälle.
15 Jugendmannschaften, 28 Trainer, drei Jugendkoordinatoren – die Spielvereinigung Ingelheim setzt auf Nachwuchsarbeit mit System. „Allein die Aufwandsentschädigungen für Trainer und Betreuer sind ein großer Posten“, sagt Karl Commes, Finanzmanager und Vater eines Spielers der ersten Mannschaft. „Ohne Partner wie die Rheinhessische könnten wir das nicht stemmen.“ Doch es geht um mehr als Finanzen: Die Jugendlichen erhalten drei Trainingseinheiten pro Woche, nehmen an Leistungsvergleichen teil und profitieren von einer einheitlichen Ausbildungsphilosophie. „Wir achten darauf, welche Werte unsere Trainer vermitteln“, betont Präsident Rausch. Soziales Engagement gehört dazu – wie etwa eine Stammzellentypisierungs-Aktion der B-Jugend, bei der 20 neue potenzielle Spender gewonnen wurden. Ein besonderer sportlicher Erfolg: Die E-Jugend steht kurz vor dem Kreispokal-Finale – zum ersten Mal seit mindestens einem Jahrzehnt. „Das bestätigt, dass sich die Arbeit auszahlt“, freut sich Rausch. Und die Früchte der Jugendarbeit sind auch im Erwachsenenbereich sichtbar: Sieben Talente aus der U19 steigen in den Kader der ersten Mannschaft auf. „Für uns ist das ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
„Jeder im Verein hilft mit – von der Jugend bis zu den Alten Herren.“
Markus Rausch, Präsident der Spielvereinigung Ingelheim
Identifikation statt kurzfristige Erfolge.
Der Verein setzt auf Nachhaltigkeit. „Wir wollen keine Spieler, die nur ein Jahr bleiben“, sagt Rausch. Stattdessen wird Wert auf Vereinsverbundenheit gelegt. Ein Beispiel: Die zweite Mannschaft, die in dieser Saison den Aufstieg in die A-Klasse schaffte, besteht größtenteils aus Eigengewächsen – darunter die Söhne des Präsidenten. „Zehn Spieler aus dem Jahrgang 2004, die schon in der D-Jugend Verbandsliga spielten, sind heute noch dabei. Das macht uns stolz.“ Auch langjährige Vereinslegenden wie Lukas Pieper (250 Spiele für die erste Mannschaft) oder Jonas Becker (über 100 Einsätze) verkörpern diese Treue. „Solche Spieler sind das Rückgrat des Vereins“, sagt Mert Güngör, Vize-Präsident und Stadionsprecher. „Sie leben vor, was Identifikation bedeutet.“
©SpVgg Ingelheim
Gemeinschaft über den Platz hinaus.
Die Spielvereinigung Ingelheim ist mehr als ein Fußballverein – sie ist ein Teil der Stadt. Ob beim Rotweinfest, dem Weihnachtsmarkt oder dem Ingelheimer Halbmarathon: Der Verein ist präsent. „Wir wollen sichtbar sein und mitwirken“, erklärt Rausch. So betreibt die Spielvereinigung etwa einen Bierwagen beim Rotweinfest oder eine Weihnachtsbude in der Innenstadt. „Jeder im Verein hilft mit – von der Jugend bis zu den Alten Herren.“
„Solche Ereignisse schweißen zusammen – den Verein und die Stadt“, sagt Sigi Weinel, Geschäftsführer und seit sechs Jahren „Mann für alles“ im Vorstand. „Und sie machen deutlich, was möglich ist, wenn man gemeinsam anpackt.“
Warum sich Engagement lohnt – für beide Seiten.
Für die Rheinhessische ist die Unterstützung der Spielvereinigung mehr als eine Marketingmaßnahme. „Es geht um lokale Verantwortung“, betont Rausch. „Die Kinder von der Straße – oder heute eher vom Handy – zu holen und ihnen eine Heimat zu schaffern, ist eine gesellschaftliche Aufgabe.“
Und der Verein gibt etwas zurück: „Wenn ein Mitglied einen neuen Stromvertrag abschließen will, weisen wir auf die Rheinhessische hin. Wenn ein Handwerker gebraucht wird, empfehlen wir Partner aus der Region.“ Eine Win-win-Situation, die über klassische Werbung hinausgeht.
Kai Reisinger, Mitarbeiter der Rheinhessischen und eine der „guten Seelen“ im Verein (als Betreuer, Hausmeister und Getränkeverantwortlicher), verkörpert diese Verbindung perfekt. „Diese Menschen, machen die enge Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern sichtbar und erlebbar“, sagt Rausch.
„Es geht um lokale Verantwortung. Die Kinder von der Straße – oder heute eher vom Handy – zu holen und ihnen eine Heimat zu geben, ist eine gesellschaftliche Aufgabe.“
Markus Rausch, Präsident der Spielvereinigung Ingelheim
Ziele für die Zukunft: sportlich und gesellschaftlich.
Die Spielvereinigung hat klare Visionen: Die Jugendarbeit genießt weiter Priorität, die Identifikation mit dem Verein soll gestärkt werden und der Verein will führender Fußballverein der Stadt bleiben. „Wir möchten attraktiv sein – für Talente, für Familien, für die Gemeinschaft“, sagt Rausch. Ein Highlight der letzten Jahre: das Saisoneröffnungsspiel gegen die Profis von Mainz 05 vor 4.000 Zuschauern im ausverkauften „Blumengarten“. Erfolge soll es in der kommenden Saison auch mit dem neuen Trainer der ersten Mannschaft geben: Ali Kayhan Cakici, der die vergangenen zehn Jahre den Verbandsligisten TuS Marienborn trainiert hatte.
Auch die AH-Mannschaft (Alte Herren) fuhr 2025 einen großen Erfolg ein: Sieger im Kreispokal! Insgesamt stellen die AH zwei Mannschaften mit mehr als 40 Spielern in einer Altersklasse von 32 Jahren bis über 70 Jahren – und freuen sich immer über „Nachwuchs“. Mit einem engagierten Vorstand, einer lebendigen Vereinsfamilie und Partnern wie der Rheinhessischen schaut die Spielvereinigung Ingelheim zuversichtlich in die Zukunft.
Mehr Energiewissen.
- Aufbäumen6
- Elektromobilität10
- Energie sparen12
- Energieeffizienz16
- Energiekosten20
- Energiemarkt aktuell19
- Entlastungspakete2
- Erdgas12
- Erneuerbare Energien5
- Gasversorgung7
- Heizen5
- Klimawandel16
- Nachhaltigkeit35
- Ökostrom27
- Photovoltaik6
- Regional60
- Rheinhessische69
- Stromkosten2
- Trinkwasser6
- Umweltschutz15
©SpVgg Ingelheim
©Adobe Stock - rh2010
©Rainer Oppenheimer
©stock.adobe.com - peopleimages.com
©iStock.com – Tzido
©stock.adobe.com - SnowElf
©gpe - Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gemeinnützige GmbH Mainz
©Rainer Oppenheimer
©MiMa e.V.